Mottes Babys haben am 09.02.2016 das Licht der Welt erblickt. Nachdem schon am Mittag des Vortages die Wehen eingesetzt hatten, wurden nach einer langen Nacht  zuerst eine Hündin (black and tan) und dann ein Rüde (black and tan) geboren. Der Vater der Kleinen ist Dooley (Allright Wag-A-Lot).

Die ersten Tage verliefen etwas chaotisch. Motte war eine ziemlich nervöse Mama. Sie kam einfach nicht zur Ruhe. Sie schlief kaum, stupste die Kleinen ständig an, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist, putzte sie immer wieder, obwohl dies wirklich nicht nötig war. Diese große Fürsorge war einfach des Guten zu viel ... die völlig übermüdeten Welpen jammerten lautstark, die fürsorgliche Mama überschüttete sie mit noch mehr Fürsorge  ... und ich wollte einfach nur noch eins ... schlafen!

Inzwischen läuft es richtig gut. Motte und ihre Zwerge sind nun ein eingespieltes Team. Aus der Wurfkiste hört man nur noch ein Geräusch ... das wohlige Schmatzen der Welpen. Heute haben beide ihr Gewicht verdoppelt.

(17.02.2016)

 

Nun sind aus den kleinen, schwarzen Maulwürfen niedliche, aktive Welpen geworden. Seit ein paar Tagen haben sie die Augen geöffnet. Gestern sind sie aus dem Schlafzimmer ins Hundezimmer umgezogen. Heute werde ich die Wurfkiste so umbauen, dass sie diese verlassen und ihren kleinen Auslauf erkunden können. Inzwischen laufen sie schon ein wenig, aber sie landen nach einigen Schritten wieder auf dem Bauch. Lustig ist es, ihre ersten Rangeleien zu beobachten. Man klettert aufeinander, kullert wieder herunter, fällt auf den Rücken, rappelt sich wieder auf den Bauch, kaut Ohren, Beine oder das Schwänzchen des Geschwisterchens an ... und schläft plötzlich mitten im Spiel  ein.

(28.02.2016)

 

 

(02.03.2016)

 

Heute sind die Welpen ins Wohnzimmer umgezogen. Dort ist mehr los. Außerdem wurde die Wurfkiste gar nicht mehr genutzt. Motte ist noch skeptisch und knurrt, wenn sich ein Hund einem Welpen nähert. Am besten scheint sie es zu finden, wenn die Zwerge nicht durch den Auslauf laufen, sondern mit ihr zusammen in der großen Transportbox kuscheln, die nun im Gehege steht.

Nachdem die Kleinen die letzten Tage immer wieder das Futter ihrer Mama ausgiebig beleckt hatten, habe ich gestern den Speiseplan der Zwerge erweitert. Sie zeigten sofort großes Interesse an dem handwarmen Rindergehack und mümmelten die Portion komplett weg.

(03.03.2016)

 

Die Welpen werden immer selbständiger. Sie laufen durch die untere Etage, erobern den Garten, ärgern die Mama und ihre Tanten. Die Kleinen fressen inzwischen eingeweichtes Welpenfutter oder eine feingewolfte Mischung aus Huhn (oder Rind) mit Äpfeln und Möhren. Aber die Milch von Mama schmeckt ihnen auch noch.

(15.03.2016)

 

Nun haben die Welpen endlich Namen bekommen. Die kleine Dame wird - demnächst hoffentlich - auf den Namen Synje hören. Der Name kommt aus dem Friesischen und bedeutet "kleine Sonne". Der Junge heißt jetzt Snorre ("der Schnelle", "der Wendige").  Der altnordische Name passt gut zu der kleinen Rennmaus.

(24.03.2016)

 

Die Welpen haben die letzten Tage ganz viel im Garten gespielt. Nur zum Schlafen habe ich sie regelmäßig ins Haus gebracht.  Im Garten kommen sie einfach nicht zur Ruhe.  Da gibt es zu viel zu tun. Aber sobald ich sie drinnen in ihr Gehege verfrachte, suchen sie sich ein gemütliches Plätzen und schlafen sofort ein. 

Die letzte Nacht scheinen die Kleinen zum ersten Mal durchgeschlafen zu haben. Ihr Gehege war noch ganz sauber, als mein Mann heute morgen ins Wohnzimmer kam. Und dann hieß es schnell sein. Sobald die "Auslaufmodelle" draußen waren, "mussten" sie sofort.

Eigentlich wollten wir heute Bilder machen, die die beiden in Aktion zeigen. Daraus wurde leider nichts! Für die "normale" Kamera sind die Rennmäuse inzwischen viel zu flink ... und die "gute" hatte mein Sohn leider vergessen mitzubringen.

(10.04.2016)

 

Snorre und Flo haben seit ein paar Tagen eine neue Spielkameradin, die drei Wochen jüngere Birta. Der Altersunterschied macht sich beim Toben nicht bemerkbar, da Birta längere Beinchen und ein höheres "Kampfgewicht" hat. Ganz selten müssen Mama Motte oder ich eingreifen. Motte kommt sofort angeflitzt, wenn eines ihrer Kinder zu heftig schreit, und "rettet" es. Dann wird die Mama ganz resolut! Und ich komme "angeflitzt", wenn Birta schreit. Dies passiert aber nur, wenn die beiden Norfolk Terrier gemeinsame Sache machen. Gegen zwei Kampfzwerge ist Birta machtlos.

Inzwischen ist alles für Flos und Snorres Auszug vorbereitet. Sie sind vom Tierarzt untersucht, gechippt und geimpft worden. Bei der Wurfabnahme gab es keine Beanstandungen. Sie haben fremde Hunde und Menschen,  Autos von innen und außen, Halsband und Leine kennengelernt ... ihren Welpenspielplatz, unseren und fremde Gärten erkundet ... waren in der Stadt.  In wenigen Tagen werden wir uns von ihnen verabschieden müssen. Ausgestattet mit einer nach dem Rudel "duftenden" Kuscheldecke, dem gewohnten Futter, etwas zum Knabbern und einer "Handlungsanleitung" für ihre neuen Besitzer werden die Kleinen sich schnell in ihrem neuen Zuhause eingewöhnen.

(25.04.2016)