Karamell hat hat am 09.11.2015 drei Welpen zur Welt gebracht. Zuerst erblickte ein kräftiger, roter Junge die Welt. Mit ihm hatte die Mama etwas Mühe. Ihm folgte nach ganz kurzer Pause ohne jede Anstrengung ein zierliches Mädchen in der Farbe black and tan. Den Abschluss bildete ein rotes Mädchen. Der Vater der Zwerge ist Buddy (Allright Boatswain).

(15.11.2015)

 

Die ersten Tage haben Karamell und ihre Kleinen bei uns im Schlafzimmer verbracht. Gestern konnten die vier ins Welpenzimmer umziehen. Dies war frei geworden, weil Rosi mit ihrem Sohn ins Wohnzimmer umquartiert wurde. Die drei Geschwister haben sich sehr gut entwickelt. Sie wiegen inzwischen alle über 500 g. So schwere Welpen hatte ich noch nie. Eben habe ich beim Wiegen und Krallenschneiden festgestellt, dass das dunkle Mädchen heute die Augen geöffnet hat. Langsam werden aus den kleinen Maulwürfen Hundebabys, die die Welt erkunden wollen.

(20.11.2015)

 

Seit heute dürfen die Zwerge die Wurfkiste verlassen. Neugierig erkunden sie ihren Auslauf und das darin liegende Spielzeug. Leider kann ich ihnen dies nur geben, wenn ihre Mama nicht dabei ist.  Karamell hat ja sonst keine "Macken", aber ... Spielzeug untersucht sie meist so intensiv, dass es nach kürzester Zeit reif für die Mülltonne ist.

(29.11.2015)

 

Die Kleinen nutzen ihre Wurfkiste kaum noch. Sie haben inzwischen auf wackeligen Beinen das gesamte Welpenzimmer erobert. Mehrmals am Tag bekommen sie von Bjarki Besuch. Aber er darf mit ihnen nur unter meiner Aufsicht spielen. Er ist  zwar nur dreizehn Tage älter, aber den dreien motorisch und gewichtsmäßig stark überlegen ... und er hat schon vier spitze Zähne.

(06.12.2015)

 

Die Welpen haben sich, seitdem auch sie Zähne haben,  in Höchstgeschwindigkeit zu kleinen Raubtieren entwickelt.  Die Zeit des Milchbreies und des Rinderhackes ist schon vorbei. Sie erhalten zweimal am Tag Trockenfutter und zweimal am Tag werden sie mit rohem Fleisch, Obst und Gemüse gefüttert. Im Moment mögen sie Pferde- und Rindfleisch, Pansen, Bananen, Äpfel, Birnen und Möhren am liebsten. Das Fleisch wolfe ich und mische dann das pürierte "Grünfutter" darunter. Alle vier Welpen werden nun gemeinsam aus einem Napf gefüttert. Vor ein paar Tagen haben die Zwerge Namen bekommen. Der Rüde heißt Pepe, die dunkle Hündin Peppa und die rote Hündin Pauline. Da das Wetter in den letzten Tagen sehr mild und trocken ist, können die drei häufig draußen toben. Am liebsten flitzen sie durch trocknes Laub oder buddeln sich darin ein. Sobald ich den Eindruck habe, dass sie müde werden, hole ich sie aber ins Haus. Denn noch schlafen sie mitten im Spiel ein ... und es ist sehr mühsam, sie dann im Laub zu finden.

(21.12.2015)

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Wo ist die Zeit geblieben? Aus den drei Zwergen sind selbstbewusste, neugierige Welpen geworden. Nun sind sie nacheinander ausgezogen. Bei mir erzeugte ihr Umzug ein lachendes und ein weinendes Auge.  Einerseits wollten und sollten die Herrschaften in den letzten Wochen noch viel lernen bzw. kennenlernen, was mir viel Freude, aber auch viel Arbeit macht ... und ich irgendwann gar nicht mehr für drei so aktive Hunde leisten kann. Außerdem handelte es sich diesmal um einen sehr kommunikativen Wurf. Besonders abends, wenn wir schon auf dem Sofa lagen, hatte die Bande sich viel zu erzählen. Oft übertönte ihr Bellen und Knurren unsere Gespräche oder den Ton des Fernsehers. Andererseits fällt es mir immer wieder schwer, mich von den Welpen zu trennen und die Verantwortung für sie abzugeben. Beruhigt bin ich erst, wenn zufriedene Anrufe und Mails kommen mit dem Inhalt, dass das Hundekind sich gut eingelebt hat.

(02.02.2016)